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Der Ursprung des VW-Logos10.11.2014 17:37:00

"VW"-Entstehung ungeklärt - Es geht nur um zwei Buchstaben, über-einander gestellt und von einem Kreis umgeben, die heute als VW-Logo weltbekannt sind. Nur wer hatte die Idee dazu?

Der Graphiker Nikolai Borg behauptet, dass er die Entstehung des VW-Logos maßgeblich beeinflusst habe. Als er 1939 an der Berliner Hochschule der Künste studierte, gewann er einen Design-Wettbewerb und erhielt daraufhin von Reichs-arbeitsminister Fritz Todt den Auftrag, ein Zeichen für das Volkswagen- Werk zu entwerfen, was er im Sommer 1939 tat. Doch aufgrund des Kriegsbeginns am September des gleichen Jahres wurde die Logosuche "bis zum siegreichen Ende des Krieges" zurückgestellt. 1943 entdeckte Borg auf einem VW-Kübelwagen auf der Radkappe erstmals "sein" Zeichen.

Seitdem kämpft der heute 87-jährige vergeblich dafür, dass seine Urheberrechte anerkannt werden. Auch die Anhörung am 6. Juli 2005 vor dem Wiener Handelsgericht führte zu keiner Einigung, wobei folgende Punkte kritisch sind:

Christopher Heinecke*  Eigentlich war Robert Ley von der Deutschen                   Arbeitsfront für VW zuständig und hätte ihm den   Auftrag erteilen müssen (und nicht Fritz Todt) 

 * 1920 hatte Ludwig Hohlbein bereits ein entsprechendes    Logo gestaltet 

 * 1938 wurde das von Franz Xaver Reimspieß entworfene "Ur-Zeichen" von der Firma Porsche als Marke angemeldet, wobei jedoch die Angabe eines Erfinders fehlt.

*  Mitte April 1939 waren auf der Berliner Autoausstellung Radkappen mit dem sogenannten "Strahlenkranz" zu sehen.



Vielmehr gilt also Franz Xaver Reimspieß als eigentlicher Erfinder des VW-Zeichens. Reimspieß wurde 1900 in der Wiener Neustadt geboren. Er begann seine Karriere als Gehilfe bei Austro-Daimler. Später in der 2. Hälfte der zwanziger Jahre ging er nach Stuttgart zu Porsche , wo bereits am VW Käfer gearbeitet wurde.

Hier erdachte Reimspieß als Teil des Entwickler-Teams das legendäre VW-Zeichen und arbeitete ferner auch am Entwurf des Porsche-Logos mit.
Während des Zweiten Weltkrieges entwickelte Reimspieß im Panzerentwicklungszentrum der Nibelungenwerke in St. Valentin als Chefkonstrukteur unter anderem den Panzer Porsche-Tiger.
Nach dem Krieg war er kurze Zeit in Steyr beschäftigt, ging aber bald wieder nach Stuttgart, wo er in den 1960er Jahren das Konstruktionsbüro leitete.
Erst nach seiner Pensionierung kam er wieder in seine Heimatstadt Wiener Neustadt zurück, wo er 1979 verstarb und auch beigesetzt wurde.
In Wiener Neustadt wurde ihm zu Ehren der Franz-Reimspieß-Weg benannt. 

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